Die U21B erspielte sich an den vergangenen zwei Wochenenden drei verdiente Punkte. Nach einer durchzogenen Leistung gegen Favorit Floorball Thurgau kämpfte sich das Team gegen die Red Devils aus Altendorf wieder auf die Siegesstrasse zurück.

 Floorball Thurgau - Unihockey Aargau United 7:2 (2:0 2:1 3:1)

 

1. Drittel

Die Aargauer müssen sich zu Beginn des 1. Drittels direkt wach zeigen, da sich Floorball Thurgau nach vorne als überaus spielfreudig zeigt. Thurgau erwischt den besseren Start und kann das Spieldiktat an sich nehmen. Trotz Gegenwehr erzielt Floorball Thurgau in der siebten Spielminute das 1:0 und in der selben Minute auch gleich das 2:0. Thurgau powert munter weiter und stört das Aufbauspiel der Aargauer früh. Nach den ersten zehn Minuten findet UAU besser ins Spiel und erspielt sich erste hochkarätige Chancen, wie ein Pfostenschuss von Pascal Leisinger in der 11. Minute. Nach einer Viertelstunde sind die Aargauer im Spiel angekommen. Das Tempo ist hoch und das Geschehen findet nun in beiden Spielhälften statt. Man weiss sich gegen die Ostschweizer zu wehren und verteidigt energischer. UAU traut sich mehr zu und spielt frech nach Vorne und kann weitere Torschüsse verbuchen.
 
Der Start der Aargauer lässt zu wünschen übrig. Man hat aber ins Spiel gefunden und weiss sich gegen die Thurgauer zu wehren und kann vereinzelt Nadelstiche setzen. Spielstand nach dem ersten gespielten Drittel: Floorball Thurgau 2:0 Aargau United (2:0/0:0/0:0).
 
2. Drittel
 
Die Trainer Bongaards und Berglund reagieren auf den Rückstand von zwei Toren mit einem Wechsel in der Offensivabteilung; Yanik Etter kommt ins Spiel für Pascal Leisinger. Deutlich energischer und mit mehr Offensivdrang starten die Aargauer in das zweite Drittel - ein Treffer will aber dennoch nicht gelingen. Stattdessen können die Ostschweizer durch einen Eigenfehler im Aufbauspiel der Aargauer den dritten Treffen verbuchen. Zu einer direkten Antwort ist UAU nicht fähig. Die Thurgauer können vermehrt ihr Spiel aufziehen und lassen wenig Offensivaktionen unsererseits zu. Umso erleichternder ist der Treffer der Aargauer in der 30. Spielminute erzielt von Joël Gisler auf Pass von Deniz Haramici. Die Aargauer haben Blut geleckt und wollen mit viel Offensivdrang direkt einen weiteren Treffer nachlegen. Man Stört die Ostschweizer früh im Aufbau und kann das sonst konsequent gespielte System durcheinander bringen. In der 34. Minute können die Thurgauer jedoch erneut einen Treffer verbuchen und somit den Vorsprung wieder auf drei Tore ausbauen. Man lässt sich aber den Willen das Spiel zu gewinnen nicht nehmen und probiert weiterhin Schüsse auf das gegnerische Tor abzugeben. Durch eine 2-Minutenstrafe wegen Bodenspiels in der 39. Minute gegen den Spieler mit der Nummer 21 der Thurgauer, erhalten die Aargauer die Chance einen weiteren Treffer zu erzielen - können diese aber nicht nutzen. 
 
Das zweite Drittel verlief relativ ausgeglichen mit einem Chancenplus für das Heimteam. Die Aargauer mit einer klaren Leistungssteigerung noch zu wenig effizient. Spielstand nach zwei gespielten Dritteln: Floorball Thurgau 4:1 Aargau United (2:0/2:1/0:0).
 
 3. Drittel
 
Das letzte Drittel startet sehr hektisch mit viel hartem Körpereinsatz beiderseits. Luca Schädler im Tor der Aargauer kann sich mit zwei Glanzparaden auszeichnen. Pascal Leisinger kommt für Deniz Haramici wieder ins Spiel. In der 44. Minute trifft Joel Gisler auf Pass von Tobias Schädel erneut. Der Ball findet seinen Weg via Rücken des Thurgauischen Torhüters, welcher von Gisler von hinten angeschossen wird, ins Tor - laut Trainer Berglund der älteste Trick im Unihockey. Die heimischen Thurgauer spüren die stärker werdenden Aargauer, ziehen sich vermehrt zurück und spielen über Konter. Einer dieser angesprochenen Konter können die Ostschweizer zum zwischenzeitlichen 5:2 verwerten. Man lässt sich durch den erneuten 3-Tore-Rückstand nicht beirren. Dominik Bohler und Yanik Etter verpassen nur knapp. In der 51. Minute darf Deniz Haramici wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Das Trainerduo nimmt dafür Nico Schädler vom Feld. Die Aargauer finden nun vermehrt Platz in der Offensivbewegung, kann diesen aber nicht nutzen um den dritten Treffer zu erzielen. Thurgau spielt nach wie vor auf Konter und probiert mit langen Bällen in die Zone von UAU zu gelangen. Zum leid der Aargauer gelingt dies und die Ostschweizer können in der 54. Minute den sechsten Treffer erzielen. Beflügelt durch den Treffer drängen die Thurgauer die Gäste aus dem Aargau in deren Hälfte zurück und erzwingen einen Fehlpass, der direkt zu einem Abstaubertor führt und somit zum 7:2 Zwischenstand zu Gunsten des Heimteams. Das Trainerduo Bongaards / Berglund reagiert mit einem Timeout um die Mannschaft ein letztes mal zu motivieren und schlimmeres zu verhindern. Die Mannschaft schien die Botschaft verstanden zu haben und verteidigt mit viel Einsatz, kommen aber selbst nicht mehr aus der eigenen Zone.
 
Aargau United verliert das dritte Saisonspiel auswärts gegen Floorball Thurgau mit 7:2 und kann somit keine Punkte mit nach Hause nehmen. Der Sieg der Thurgauer gerecht, jedoch die Verteilung der Tore zu einseitig. Spielstand bei Spielende: Floorball Thurgau 7:2 Aargau United (2:0/2:1/3:1).

 

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Der United zeigte sich im Heimspiel gegen Red Devils Altendorf von seiner besten Seite. Dass sie dieses Spiel mit einem schmalen Kader bestritten, liessen sie sich nicht anmerken und beherrschten die Partie über weite Teile.

Der United hatte Probleme den Einstieg ins Spiel zu finden. Der Gegner aus Altendorf wusste, dies auszunutzen und bejubelte schon nach 7 Minuten ihr zweites Goal. Durch die frühen Tore wachgerüttelt, erspielte sich der United zunehmend Chancen. In der 14 Minuten gelang es Dominic Bohler den 1:2 Anschlusstreffer zu erzielen. Kurz darauf erzielte Joel Gisler den wohlverdienten Ausgleichstreffer. Kurz vor Drittelsende gingen die Red Devils jedoch erneut in Führung zum 2:3 Pausenstand.

Beide Teams kamen mit viel Kampfgeist und Elan ins zweite Drittel. Doch der United gewann allmählich die Oberhand. In der 25 Minuten gelang es Marco Launer den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch bereits in der 26 Minuten schickten die Schiedsrichter Luca Rey wegen überhartem Körpereinsatz auf die Strafbank. Die United spielten ein souveränes Boxplay und konnten die Unterzahl gut überstehen. Auch die darauffolgende Strafe überstanden sie unbeschadet. In der 39 Minute erzielte Dominic Bohler auf Passspiel von Gabriel Massaro den 4:3 Führungstreffer.

Kurz nach Anpfiff des letzten Drittels musste der Torwart von Altendorf wieder in sein Netz greifen. Joel Gisler erhöhte in der 43 Minute zum 5:3. Altendorf hat das Spiel aber noch lange nicht abgeschrieben und kämpfte hart. In der 50 Minuten gelang es ihnen den 5:4 Anschlusstreffer zu erzielen. Trotz vielen Strafen gegen den UAU konnte Altendorf den Ausgleichstreffer nicht erzwingen. Nicht selten scheiterten sie am Torwart der Aargauer, der eine exzellente Partie spielte. In der 55. Minute wanderte ein Spieler von Altendorf für überharten Körpereinsatz auf die Strafbank. Nach nur 30 Sekunden nutzte der UAU das Powerplay aus und erzielte durch Deniz Harimci den 6:4 Siegestreffer. In den letzten Minuten mussten die Fans jedoch erneut zittern. Die UAU standen mit nur 3 Feldspielern auf dem Feld. Doch auch die doppelte Unterzahl überstand das Heimteam ungestraft. Somit endete das Strafdurchzogene Spiel mit dem verdienten 6:4 Endresultat.

ba matchtelegramm

Unihockey Aargau United - RD March-Höfe Altendorf 6:4 (2:3, 2:0, 2:1)

Angelrain, Lenzburg. 50 Zuschauer. SR Diem/Segmüller.

Tore: 2. A. Studer (K. Lanbacher) 0:1. 8. D. Fässler (M. Kurmann) 0:2. 14. D. Bohler (J. Sondheimer) 1:2. 18. J. Gisler (G. Massaro) 2:2. 19. M. Hubli (P. Holdener) 2:3. 26. M. Lauener (L. Rey) 3:3. 39. D. Bohler (G. Massaro) 4:3. 43. J. Gisler (H. Schärer) 5:3. 50. D. Marty (D. Fässler) 5:4. 57. D. Harimci (P. Leisinger) 6:4.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Unihockey Aargau United. 2mal 2 Minuten gegen RD March-Höfe Altendorf.

Aufstellung Aargau United: Luca Schädler, Luca Rey, Gabriel Massaro, Hicham Schärer, Michael Iff, Marco Lauener, Nicola Schär, Deniz Harimci, Pascal Leisinger, Dominic Bohler, Nico Schädler, Jonas Sondheimer, Joel Gisler