Vor Heimpublikum mussten die United Junioren eine knappe Niederlage einstecken. Trainer Morf war gefordert, so musste er verletzungsbedingt auf Captain Meyer und Topscorer Tischer verzichten. Unihockey Fricktal konnte jedoch mit Verstärkungsspieler und einem stark aufspielenden Torhüter antreten. Der Einsatz stimmte, aber die mangelnde Abschluss Effizienz führte schlussendlich zu dieser vermeidbaren Niederlage.

Der Ball rollte von Spielbeginn an gut durch die eigenen Reihen und man hatte wesentlich mehr Spielanteil im ersten Drittel. Mit den Zahlreichen Abschlüssen hätte man eigentlich in Führung gehen müssen. In der Verteidigung hielt man dicht und blockten die gegnerischen Schüsse konsequent. Zu Ungunsten der United, fand der Ball in der 18. Spielminute dennoch ins Tor. „Wer sie vorne nicht macht, kassiert sie hinten“ - man ging mit einem Tor Rückstand in die Pause.

Die Fricktaler starteten besser ins Mitteldrittel. Wegen übertriebenem Körpereinsatz wurde Käppeli für 2 Minuten auf die Strafbank geschickt. Diese Szene rüttelte das Heimteam wieder wach. Gerade mal eine halbe Minute später gelang Notter einen Shorthander. Nun spielte United wieder schönes Unihockey und man konnte einige Abschlüsse erzielen. Durch einen sehenswerten Treffer von Michel ging man auch verdient in Führung. Kurz vor der zweiten Drittelspause fingen unnötige Diskussionen mit den Unparteiischen an. Man konzentrierte sich mehr auf die Schiedsrichterleistung als auf das Spiel. Folglich musste man 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff den 2:2 Ausgleich hinnehmen.

Die Trainer forderten nun mehr Effizienz im Abschluss und volle Konzentration aufs Spiel. Kaum auf dem Feld, fanden schon wieder die ersten Diskussionen statt. Keine zwei Minuten im Schlussdrittel gespielt, hämmerte das Gastteam per Volley zur Führung ein. Dies war die frühe Vorentscheidung. Kurz vor Schluss versuchte United durch einen sechsten Feldspieler den Ausglich zu erzielen, dies blieb jedoch aus.

Das Derby verlor man unglücklich mit 3:2. Eine ärgerliche Niederlage die man mit so vielen Chancen hätte verhindern müssen. Das Team ist gefordert, in zwei Wochen spielt man gegen Leader Sarnen. Um diese zu Schlagen braucht es viel mehr Kaltblütigkeit vor dem Tor.