Das Team von Trainer Morf sicherte sich die wichtigen 3 Punkte trotz schlechter Mannschaftsleistung  und gewannen das Spiel mit 7:2. Sehenswert waren lediglich die letzten 10 Spielminuten.

Anpfiff 10:00 Uhr –

Es folgte ein 50 minütiges Trauerspiel. Keine Ballkontrolle, schlechte Pässe und die Konzentration war seitens Aargau United nicht vorhanden. Die Spieler waren wohl mit ihren Gedanken noch zuhause im Bett. Durch Glück ging man in der 5. Spielminute in Führung. Fischer gelang ein Tor zwischen den Beinen des Torhüters. Das einzige Erfolgserlebnis im Startdrittel. Nach schlechter Defensivarbeit glichen die Zürcher aber nach 12 Minuten aus. Bis zur Pause wurde das Spiel hauptsächlich durch schlechte Passqualität und einer miserablen Abschlussqualität von beiden Teams geprägt.

 

Die Trainer erwarteten nun eine starke Reaktion - Diese blieb aber leider aus. Sogar in den Überzahlspielen konnte man kaum einen Abschlussversuch verbuchen. Die zahlreichen Zuschauer waren kurz vor dem Einnicken, ehe Oetiker in der 28. Minuten für United einschieben konnte. Die Führung währte aber nicht lange und Bülach glich aus. Bis kurz vor Drittelsende gelang keine Nennenswerte Aktion mehr.  7 Sekunden vor dem Pausenpfiff durfte man jedoch einen Unterzahltreffer bejubeln. Die beiden geschossenen Tore, waren der einzige Lichtblick des Mitteldrittels.

 

Nun war die Tonart in der Kabine rauer. Bis dato war das die schlechteste Performance der Aargauer. Man stellte die Linien um und versuchte nun nachzudoppeln. Zum Leidwesen der Zuschauer, die Qualität des Spiels blieb dieselbe.

Mitte des letzten Drittel spielte United völlig gelöst. Was nun kommen sollte war 180 Grad anderes Unihockey. Eine Standartsituation wurde durch Wildi eiskalt ausgenutzt. Die weiße Plastikkugel rollte nun viel besser durch die eigene Reihe. Suter und wiederrum Wildi erhöhten nach wunderschönen Kombinationen auf 6:2. Die 3 Punkte konnten nicht mehr genommen werden. Eine halbe Minute vor Spielende trug sich Schädeli noch in die Torschützenliste ein.

 

Mit einer solchen Leistung hätte es gegen einen stärkeren Gegner eine hohe Kanterniederlage gegeben. Das Team muss sich nun die kommende Woche stark verbessern, denn dann spielen sie am Sonntag, 26.11.2017 vor eigenem Publikum in Lenzburg gegen Unihockey Fricktal. Das Team freut sich auf zahlreiche Unterstützung.