Seit dem letzten Saisonspiel vergangenen März ist bei der 1. Mannschaft von Unihockey Aargau United fast kein Stein auf dem anderen geblieben. Vieles ist anders – vieles ist neu. Wo das Team nach der grossen Umstrukturierung und den intensiven Sommermonaten steht, ist schwierig zu sagen. Die Freude auf den anstehenden Saisonstart am kommenden Sonntag im Derby gegen Brugg ist dennoch gross.

Derby zum Saisonauftakt

Vieles hat sich bei Unihockey Aargau United verändert in den letzten Monaten. Renato Wyss übernahm die 1. Mannschaft nach einer enttäuschenden vergangenen Saison und versuchte von Beginn weg dem Spiel des Fanionteams seinen Stempel aufzudrücken. Die Junioren wurden gezielt integriert, das Team allgemein sehr verjüngt. Am Teamspirit wurde stark gearbeitet, an der Spielphilosophie detailliert geschraubt, probiert und getüftelt. Es ist vieles neu. Wo die Mannschaft vor dem Saisonstart und dem Derby am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr in Brugg steht, ist daher schwierig zu sagen. Die Vorbereitung stimmt Trainer Renato Wyss jedoch positiv: „Die Trainingspräsenz war auch während den Sommermonaten sehr hoch, dazu bin ich mit der Leistung in den Testspielen gegen tiefer und höher klassierte Teams sehr zufrieden.“ Auch das Auftreten seiner Mannschaft im Schweizer Cup gegen Nationalliga B Vertreter Ticino Unihockey dürften Wyss eher gut gestimmte Gefühle vermitteln. „Wir sind in eine sehr starke Gruppe eingeteilt worden, dessen sind wir uns bewusst. Eine Prognose abzugeben ist daher nahezu unmöglich“, ist sich der 51 – jährige bewusst. Was sich auf die anstehenden Saison ebenfalls verändert hat: Aargau United gehört definitiv nicht mehr zu den grossen Favoriten. „Einzelne Gegner haben sich gezielt verstärkt und wollen unbedingt aufsteigen“, weiss auch Kapitän Björn Strebel. Eine Ausgangslage, die der United vielleicht etwas besser liegt. Mit dem Druck der vergangenen Jahre kam das Team sichtbar schlechter zu Recht als zu Beginn gehofft. Durch die Umstrukturierung und der Verjüngung des gesamten Teams ist dieser Druck weg. „Wir haben uns kein bestimmtes Ziel vorgegeben. Wir wollen einfach, dass jeder Spieler in jedem Spiel an seine Grenzen geht und sein bestes Unihockey zeigen kann, der Rest wird sich dann ergeben“, gibt Teamchef Marco Staldegger zu Protokoll. Für Unihockey Aargau steht also eine neue Saison vor der Tür, welche von vielen Fragezeichen begleitet wird. Der Start in die neue Spielzeit wird diese hoffentlich beantworten, denn das Startprogramm ist sehr happig. Am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr tritt die United zum Derby in Brugg an. Eine Woche später gastiert Gruppenfavorit Schwarzenbach in Bremgarten, ehe es eine Woche darauf gegen Spitzenmannschaft Waldenburg geht. „Nach den ersten drei Spielen können wir wohl ein erstes Fazit ziehen, bis dahin müssen wir mit der Tatsache umgehen müssen, dass keiner wirklich weiss wo wir stehen“, ist sich Trainer Wyss sehr bewusst.